MICHAEL THEEDE

Micha­el Thee­de ist Pro­fes­sor für Musik­ma­nage­ment an der Ham­bur­ger Hoch­schu­le Macro­me­dia. Das ist er auch, aber er ist vor allem eines: Pia­nist

Und er geht neue Wege, die so gar nichts mit pro­fes­so­ra­lem Ges­tus oder Schwel­len­ängs­ten zu tun haben: Thee­de inter­pre­tiert das Schaf­fen der deut­schen Chan­son-Legen­de Udo Jür­gens, mut­ter­see­len­al­lein am Kla­vier und ohne Mikro­fon.

Sein Ziel ist es, Jür­gens’ Musik auf inter­na­tio­nal höchs­tem pia­nis­ti­schem Niveau zu inter­pre­tie­ren »und sei­ne kom­po­si­to­ri­sche Viel­falt zu ver­mit­teln. Denn ich fin­de, dass er nicht nur ein groß­ar­ti­ger Enter­tai­ner war, son­dern auch ein her­aus­ra­gen­der und vor allem sehr viel­sei­ti­ger Kom­po­nist, der ein unglaub­lich gutes Gespür für das Kom­po­nie­ren fan­tas­ti­scher Melo­di­en mit wun­der­ba­rer Har­mo­nik hat­te.«

Neu an der Idee ist vor allem, dass ein klas­si­scher Kon­zert­pia­nist ver­sucht, etwas zu spie­len, das aus dem Bereich der Unter­hal­tungs­mu­sik kommt. »Und das allei­ne, ohne Big­band und vor allem auch ohne zu sin­gen. (…) Mei­ne Kon­zer­te sol­len über­ra­schen, weil man solch eine Musik in die­ser Beset­zung und im For­mat eines klas­si­schen Kla­vier­abends nie­mals erwar­tet hät­te.«

Das glaubt sofort, wer den sym­pa­thi­schen Thee­de ohne Noten­blatt am Kla­vier erlebt. Von den ins­ge­samt über 1.000 Jür­gens-Stü­cken kann er über 100, not­falls auf Zuruf, spon­tan spie­len, und sein Reper­toire reicht von den Gas­sen­hau­ern bis zu weit­hin unbe­kann­ten Stü­cken, die manch­mal sym­pho­ni­sche For­ma­te bei­na­he fül­len.

»Hin­ter mir liegt ein Kon­zert­abend, wie man ihn sich nicht bes­ser hät­te wün­schen kön­nen! (…)

Von der ers­ten bis zur letz­ten Minu­te wird man emo­tio­nal gefes­selt – die Trä­nen kul­lern mal vor Freu­de, mal vor Rüh­rung oder ein­fach vor Begeis­te­rung. Das Publi­kum inklu­si­ve mir am Ende in tosen­dem Applaus lech­zend nach Zuga­ben … Ein per­fek­ter Auf­tritt und Genuss für mich als Besu­cher.
Dan­ke Pro­fes­sor Thee­de!«

M. Vlad-End­ras

Micha­el Thee­de im NDR Fern­se­hen:

Anfra­gen unter theede@heinekomm.de